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Corona-Selbsttests nicht zu warm lagern

Mit dem Ende der kostenlosen Bürgertests kommen wohl wieder mehr Selbsttests zu Hause zum Einsatz. Damit die ein korrektes Ergebnis anzeigen, sollte man sie richtig lagern. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Zacharie Scheurer/dpa-tmn)

Die Corona-Selbsttests nach dem Kauf auf der Fensterbank geparkt – das passiert schnell. Gerade im Sommer kann das aber zum Problem werden: Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) weist auf seinem Portal «zusammengegencorona.de» auf die Hitzeempfindlichkeit der Test-Kits hin.

Liegen die Tests zum Beispiel in der prallen Sonne, wo über 30 Grad herrschen, steigt das Risiko für falsch-negative Testergebnisse. Der Test zeigt dann keinen zweiten Strich an, obwohl eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt.

Ab in den Kühlschrank also? Auch das ist keine gute Idee, denn auch Kälte vertragen die Test-Kits nicht gut. Nach Angaben des BMG kann es zu falsch-positiven Ergebnisse kommen, wenn die Tests bei zu niedrigen Temperaturen gelagert wurden.

Auch starke Temperaturschwankungen sind ein Problem

Bei welchen Temperaturen sollte man die Tests denn nun aufbewahren? Laut BMG empfehlen die Hersteller in aller Regel eine Lagerung zwischen fünf und 30 Grad – der Einzelfall kann aber abweichen.

Es ist also sinnvoll, einen Blick auf die Verpackung oder die Anleitung zu werfen. Das kleine Symbol, das lange Sonnenstrahlen über einem Haus zeigt, mahnt zudem, das Test-Kit nicht direkter Sonnenstrahlung auszusetzen.

Übrigens: Auch starke Temperaturschwankungen können die Leistung der Tests mindern. So kann es laut BMG passieren, dass im Test-Kit Wasser kondensiert.