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Kinder profitieren vom Spielen im Freien

Draußen spielen macht Spaß und Kinder lernen dabei Risiken einzuschätzen. Deshalb sollten sie beim Spielen auch mal etwas wagen dürfen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Kirsten Neumann/dpa-tmn)

Über Baumstämme balancieren, in der Erde buddeln oder Papierflieger über die Wiese jagen lassen: Spielen im Freien macht Kindern nicht nur Spaß. Es ist auch wichtig, um neue Erfahrungen zu sammeln und die körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu entwickeln. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hin.

Schon der Weg zum Einkaufen lohnt sich

Eltern sollten ihrem Nachwuchs deshalb am besten jeden Tag die Gelegenheit geben, draußen zu spielen – ob im Garten, auf einem Spielplatz, im Park und Wald oder an einem Bachlauf.

Wird der gemeinsame Ausflug in die Natur zeitlich knapp, kann aber auch mal der Weg zum Einkaufen fürs Spielen an der frischen Luft genutzt werden – und zum Abenteuer werden. Man klettert unterwegs auf Bänke, balanciert auf kleinen Mauern und springt in Pfützen.

Kinder auch mal etwas wagen lassen

Damit Kinder lernen, Risiken selber einzuschätzen, sollten sie beim Spielen dann auch mal etwas wagen dürfen und Eltern nicht bei der kleinsten Gefahr herbeistürzen.

Doch Vorsicht: Im Planschbecken oder an kleinen Bachläufen Kleinkinder auf keinen Fall unbeaufsichtigt lassen. Und auch den eigenen Garten sollten Eltern unter die Lupe nehmen. Denn giftige Pflanzen, morsche Bäume, Draht und frei herumliegende Gartengeräte können beim Spielen schnell gefährlich werden.