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Medikamentendosis gegebenenfalls anpassen

Menschen mit Herzschwäche sollten nicht zu wenig aber auch nicht zu viel trinken. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Christin Klose/dpa-tmn)

Herzpatienten müssen bei längeren Hitzeperioden gegebenenfalls die Dosierung der Medikamente anpassen. Natürlich in Absprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt. Sie sollten die Dosis ohnehin regelmäßig überprüfen lassen und können dabei auch besprechen, welche Medikamente sie bei warmen Wetter wie lange höher oder niedriger dosieren sollten, rät die Deutsche Herzstiftung. Das gilt zum Beispiel für Entwässerungsmittel bei Herzschwäche oder Blutdrucksenker.

Menschen mit Herzschwäche müssen an heißen Tagen besonders auf die Trinkmenge achten. Die Devise: genügend, aber nicht zu viel trinken. Nehmen sie zu viel Flüssigkeit auf, kann das die Herzleistung verschlechtern, wie die Herzstiftung erklärt.

Um die Flüssigkeitsbilanz über den Tag grob einzuschätzen, sollten sich Menschen mit Herzschwäche am Morgen und am Abend wiegen. Sei das Körpergewicht um mehr als ein Pfund gestiegen, sei die Trinkmenge wohl zu hoch. Hat man wiederum trotz ausreichender Flüssigkeitszufuhr abgenommen, könnte es angebracht sein, nach ärztlicher Rücksprache die Dossierung des Entwässerungsmittels herabzusetzen.

Wichtige Hitzetipps für Herzpatienten hat die Stiftung im Internet unter herzstiftung.de/herzprobleme-bei-hitze zusammengefasst.