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So sind Champignons am aromatischsten

Bei geschlossen Champignonshütchen rieselt noch nichts. Erst wenn die Lamellen sichtbar sind, kommen die Sporen heraus und der Pilz wird besonders aromatisch. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Christin Klose/dpa-tmn)

Im Laden sahen die Champignons mit ihren weit geöffneten Hüten noch lecker, frisch und knackig aus. Doch daheim entdeckt man braunen Belag, der auf den unteren Exemplaren und am Boden der Packung liegt. Was ist das? Schmutz von der Ernte?

Das sind Sporen, gibt der Bund Deutscher Champignon- und
Kulturpilzanbauer (BDC) Entwarnung. Mit Sporen vermehren sich die Pilze – vergleichbar mit Samen bei Pflanzen. Sie rieseln aus den Lamellen unter den Hüten hervor und sind absolut unbedenklich.

Sporentest auf weißem Blatt

Wer das genau erforschen will, muss nur den Stängel abbrechen und den Hut mit den Lamellen nach unten auf ein weißes Blatt Papier legen. Es dauert nicht lange, bis sich die Radien der Lamellen als Sporenbild abzeichnen.

Diese Sporen rieseln allerdings erst, wenn die Pilze reif sind. Aber genau dann schmecken die Speisepilze auch besonders aromatisch, so der BDC. Aus noch weitgehend geschlossenen Hüten rieselt noch nichts. Beim Shiitake-Pilz und beim Austernseitling geschieht das gleiche übrigens in Weiß und Cremeweiß.