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Vorsicht mit Kindern: Spiritus gehört nicht auf den Grill

Spiritus und andere flüssige Brandbeschleuniger können hohe Flammen verursachen - und damit auch starke Verbrennungen. Besonders gefährdet: Kinder, die auf Augenhöhe mit dem Grill sind. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn)

Feuer hat eine Anziehungskraft auf Menschen, besonders auf kleine Kinder. Aufgrund ihrer Größe sind sie auch noch auf Augenhöhe mit dem Grill. Das kann schlimme Folgen haben: Denn gibt man flüssigen Brandbeschleuniger ins Feuer und entsteht eine Feuerwand, können die Kleinen frontal von den Flammen getroffen werden.

Daher rät die Initiative «Paulinchen» für brandverletzte Kinder, den Nachwuchs nie näher als zwei bis drei Meter an den Grill heranzulassen. Und man sollte generell auf Spiritus oder gar Benzin als Grillanzünder und als Brandbeschleuniger verzichten.

Selbstgemachter Grillanzünder aus Eierkartons

Stattdessen: Feste und geprüfte Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden. Auch elektrische Grillanzünder eignen sich laut der Initiative besser zum Anfachen der Glut. Eine kostengünstige Alternative zum gefährlichen Spiritus sind mehrere leere Eierkartons, die man ineinander stapelt und mit Kohle befüllt.

Außerdem rät die Initiative für brandverletzte Kinder: Zum Löschen des Grills immer einen mit Sand gefüllten Kübel, einen Feuerlöscher oder eine Löschdecke in Griffnähe bereithalten, um im Fall der Fälle schnell löschen zu können.